Archiv der Kategorie ‘Nichtsnutz‘

 
 

Jetzt wird’s eng im Nirwana.

Auch die Automationstechnik ist auf dem Sprung:


messtec drives Automation stellt die vakuumtaugliche Anschlusstechnik von Eisele vor.

[Peter]

der letzte macht das nichts an

der letzte macht das nichts an

Mehr von Ute Weber (Model) und Katrin Bpunkt (Fotografin), auf deren wunderhübsches Projekt „In bed with“ wir ebenfalls gerne verweisen. Im übrigen: Danke für die freundliche Genehmigung!

[Peter]

Was möchten Sie als nächstes tun?

[Danke, Sven]

[Peter]

Push-up-BH und Miederhose

Dieses Zitat von Oscar Wilde …

Brigitte MOM Zitat

… steht in der neuen „Brigitte MOM“ auf dieser Seite:

Brigitte MOM Bild

Wir bräuchten jetzt mal einen Erklärbär.

[Peter]

Ich hör „Nichts“.


Viktor Vaudeville & Les 3roberts | Nichts

Viktor Vaudeville & Les 3roberts, die man ja eher als „Vaudeville & die kasachischen Hühnerdiebe Marc, Gil und Jacques Roberts plus the Hans Koslowski Singers“ kennt, die mit ihrem Beitrag „Nasebohren“ irgendwie knapp nicht zum Eurovision Song Contest 2012 nach Aserbaidschan fuhren, machen nun erneut auf sich aufmerksam. Diesmal mit „Nichts“. Wir haben für alle, die des Hessischen nicht so mächtig sind, exklusiv den Text transkribiert. Bitteschön:

Ich laufe durch die Straßen.
Ich seh dich.
Ich seh nichts.

Ich laufe durch die Straßen.
Ich seh dich.
Ich seh nichts.

Ich seh nichts.
Ich seh dich.
Ich seh dich.
Ich seh nichts.

Ich laufe durch die Straßen.
Ich seh dich.
Ich seh nichts.

Ich laufe durch die Straßen.
Ich seh dich.
Ich seh nichts.

Ich seh dich.
Ich seh nichts.
Ich seh nichts.
Ich seh dich.
Ich seh dich.
Ich seh nichts.
Ich seh nichts.
Ich seh dich.
Ich seh dich.
Ich seh nichts.
Ich seh nichts.
Ich seh dich.
Ich seh dich.
Ich seh nichts.
Ich seh nichts.
Ich seh dich.

[Peter]

Nichts-Zitate (25)

„Scheitern ist so einfach. Man muss nicht einmal das Falsche tun. Nichts tun reicht völlig.“

„Was sind das für Leute, die aus dem Nichts im Wald hinter einem auftauchen? Eine Zehntelsekunde nach einem befreienden Furz.“

„Sich am allermeisten zu wünschen, nichts zu wollen, ist ein handfester Interessenkonflikt.“

Peter Breuer: Ein Satz sagt mehr als tausend Worte

Kaufbefehl.

[Peter]

Nichtstun

Ein Wirtschaftsmagazin mit dem Titelthema Nichtsstun. Großartig.

b1nichtstun

Von Bottrop in die Eifel

Pilgerer
[Pilgererbild von ThemaTisch unter CC-Lizenz CC BY 2.0]

Die Idee ist so einfach wie sinnlos: der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten hat jüngst einen Pilgerweg für Atheisten eröffnet, wie das Nachrichtenmagazin Dummerang berichtet. Der Clou: „Wenn man am Ziel ankommt ist dort nichts.“ Wir sind begeistert.

[Peter]

Nichts gefunden

Neulich auf dem Spielzeugtelefon:

nixfund


[Peter]

Nichts-Zitate (22)

„Ob die Höhle hier am Ende sei, fragte der städtische Herr. »O nein, die geht noch weit hinein, wie weit, weiß kein Mensch. Das ist hier völlig wie in der Hölle«, erwiderte der Kleine. Als aber der Frager ihm scherzhaft zusetzte, er habe sich die Hölle nach Farbe und Wärme ganz anders vorgestellt, da sagte der Knabe: »Das weiß überhaupt niemand, wie’s in der Hölle ist, und die, welche drinnen sind, wissen es vielleicht auch nicht und nicht einmal, dass sie drin sind. Denn da ist am Ende gar nichts, um und um nichts.«“

Gerhard Storz: Wimsener Höhle

zit. nach: Wolfgang Alber, Brigitte Bausinger, Hermann Bausinger (Hg.): Albgeschichten. Tübingen (Klöpfer & Meyer) 2008. Ausschnitt aus der Erzählung „Die Einquartierung“. Stuttgart (Klett) 1946.

[Paul]

Zeitlos

Das ist eine Uhr, die uns gefällt: Wo andere ein Ziffernblatt haben, prangt hier – nichts. Zeitlos ist man dennoch nicht, denn die Zeiger lassen sich auf Knopfdruck einschalten.

lochuhr



[gefunden bei minimalissimo]

[Paul]

Ich muss gar nichts 4

caethelive1

Cäthe live im franz.k. in Reutlingen.

caethelive2

Ich muss gar nichts 3

caethecd

[Peter]

Ich muss gar nichts 2

caetheplakat

[Peter]

Ich muss gar nichts

[Peter]

Jahrestag

Was war heute vor einem Jahr?

Was war heute vor zwei Jahren?

Was war heute vor drei Jahren?

Was war heute vor vier Jahren?

Da wurde ein Buch veröffentlicht. Wer es noch nicht hat, möge sich zuerst schämen und es dann kaufen. Zur Not gebraucht.

[Peter & Paul]

Kaiserin Sissi:

„Das Leben ist eine schreckliche Unterbrechung des Nichts“. [Paul]

Nichts neues über das Nichts

foto


Was es bedeutet, wenn die Erbin einer Drogeriekette behauptet, dass „nichts mehr da“ sei von ihrem Privatvermögen, darüber macht sich heute in der „taz“ die Autorin Anna Klöpper einen (kleinen) Kopf – und muss am Ende die Waffen strecken, weil natürlich auch sie nicht weiß, was nichts ist.

[Paul]

Nichts begreifen (oder auch nicht)

Janne Teller, Nichts

Ein Streitgespräch.

Peter: Mein lieber Paul, sag, warum hast du eigentlich neulich unseren Lesern verschwiegen, dass du Janne Tellers „Nichts“ selbst schon gelesen hast?

Paul: Weil ich nach mittlerweile sogar mehrfacher Lektüre nicht sicher bin, was es darüber zu berichten gäbe. Habe ich bloß nichts begriffen und Nichts ist großartig, oder habe ich Nichts begriffen und nichts daran ist der Rede wert?

Peter: Nichts ist nicht großartig, aber der Rede wert. Du hast nicht nichts begriffen, aber auch nicht genug von Nichts.

Paul: Sicher weiß ich bloß, wenn die Aufgabenstellung lautete, eine Geschichte zu schreiben, die um Aufnahme in den Oberstufenliteraturkanon bettelt, dann hat Frau Teller mit Auszeichnung bestanden: Über diesen Plot wird man als junges Mensch diskutieren können, bis die Gehörgänge glühen. (Insofern wäre ich bei jener Schulveranstaltung gern ein Mäuschen gewesen.) Aber lohnt sich die Mühe der Mundbewegung? Im Grunde ist die Story doch im mindestens elften Monat bedeutungsschwanger, ohne dass wir jemals erfahren, ob’s nun ein Junge oder ein Mädchen wird – oder doch nur eine Maus.

Peter: Du sagt es doch selber: Das ist für Jugendliche geschrieben. Da darf man auch mal ein bisschen plakativer sein. Vielleicht musst du sogar ein wenig zwischen den Zeilen lesen …

Paul: Was wäre denn da noch zu finden zwischen all den plakativen Zeilen? Womöglich eine Erkenntnis, und wenn ja: welche? Über Zweidrittel der Strecke war ich sicher, da kommt noch eine; aber mit dem Finale war’s vergeigt. US-Museum, weltweiter Medienrummel, pah! Und die Moral von der Geschicht? Was keiner zahlt, das lohnt sich nicht. Pardon, aber das ist nicht plakativ, sondern platt. Und eine ziemlich fragwürdige Botschaft an die nächste Generation: Die materielle Komponente wäre demnach die einzig Bedeutung stiftende.

Peter: Na gut, fangen wir mit dem Schluss an: Mit dem „Berg der Bedeutung“ und seiner Bildsprache. Der setzt sich nämlich zunächst aus kleinen Habseligkeiten zusammen, dann aus immer wichtiger und persönlicher werdenden Dingen. Er wächst, wird gewichtiger, wird größer, gewaltiger, um doch immer wieder hinterfragt zu werden. Könnte man schon am Anfang des Buches diesen Berg sehen, würden die Kinder gleich gar nicht damit anfangen, ihn zusammenzustellen. Und dennoch ist er bei all seiner Größe am Schluss doch wieder bedeutungslos. Oder eben nicht. Oder doch. Oder nicht. Und das ist doch die unentwegte Frage: Ab wann ist die Bedeutung groß genug? Gibt es sie je, diese Größe?

Paul: Wenn du schreibst, „um doch immer wieder hinterfragt zu werden“, dann hast du zwischenzeilig anderes gelesen als ich. Mein Eindruck nämlich, vielleicht auch gestützt durch den allzu lakonisch-distanzierten Stil, war, dass mit dem Anwachsen des Berges das Hinterfragen immer weniger wurde. Da steigern sich alle Beteiligten in eine beängstigende Teilnahmslosigkeit hinein und geben dem arglosen Leser so gar keine Handreichung, vielleicht doch irgendwo irgendeine Bedeutung zu finden. – Ja, ich glaube, das ist es, was mich am meisten stört: Hier wird, nach zunächst vielversprechender Fragestellung, ein Nihilismus glorifiziert, dass selbst gestandene Mannsbilder nach der Lektüre spontan aufspringen und in die finsterste Ecke des Waldes eilen möchten, um sich daselbst zu entleiben – wie soll denn erst ein von pubertärem Hirnschwamm geplagtes Jungmensch mit derart ausufernder Hoffnungslosigkeit umgehen?

Peter: Der Witz ist doch gerade, dass die pubertären Hirnschwämme voll sind von diesem Nichtsbezug. Zukunftsangst, Sinnsuche, Körperfindung, Hinterfragen von Religion, die Entdeckung der Abgründe eines Erwachsenenlebens, der Abschied von der reinen Kindheit – all das sind Nichtssauger erster Güte. Und darum holt das Buch die Jugendlichen genau da ab, wo sie gerade stehen. Im Gegensatz zu irgendwelchen Teenager-Ersatzideologien, wie sie die Vampirgeschichten von Stephenie Meyer oder „Super“stars wie Miley Cyrus anbieten, werden hier die Kids aber ernst genommen.

Paul: Ernst genommen? Vor allem werden sie mit ihren drängenden Fragen allein gelassen. Aber vielleicht ist ja gerade dies das Raffinierte, dass sich das Sujet in der Leseerfahrung spiegelt – hat dieses Buch eine Bedeutung, für wen und aus welcher Perspektive?

Peter: Eben. So gesehen kann man dem Buch zugute halten, dass es die richtigen Fragen stellt, ohne sie explizit zu stellen oder gar zu beantworten. Das macht dann der Deutschlehrer.

Paul: Wollen wir’s hoffen … Denn „Nichts“ ohne kompetente pädagogische Begleitung auf ein pubertierendes Hirn loszulassen grenzte ans Kriminelle.

Peter: Nun übertreibst du’s aber, mein lieber Paul … Wenn’s übrigens ein guter Lehrer ist, lässt er die Kids von allein auf die entscheidenden Fragen kommen. Und wenn er richtig gut ist, geht er noch ein Stück weiter und lässt die Schüler das Buch auch sprachlich sezieren, um ihnen abschließend die Frage zu stellen, ob Jugendbücher wirklich so holzschnittartig sein müssen, um zu funktionieren. Ich glaube nämlich nicht. Vielleicht ist „Nichts“ aber auch bewusst so geschrieben, dass es auch als Schülertheater umgesetzt, als Schulfilm verwirklicht und als Schulcomic gezeichnet werden kann. Warten wir mal ab, was Hollywood sagt.

Paul: Muss ja nicht Hollywood sein – Michael Haneke könnte aus dem Stoff auch was machen.

Peter: Oder Michael Haneke in Hollywood.

Paul: Amen.

Nichts desto trotz…

…obwohl verspätet

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[Paul]