Nichts zu lesen (1)

Nachdem wir schon geklärt haben, welche Nichts-Bücher wir nicht empfehlen, möchte ich jetzt eine Serie mit Nichts-Büchern eröffnen, die wir unseren Leserinnen und Lesern ans Herz legen. Dass das erste Buch gleich eines sein wird, das dir, lieber Peter, nach meinem Dafürhalten überhaupt nicht gefallen wird, tut mir zwar leid, ist aber nicht zu ändern. Außerdem ist bald Ostern und der eine oder die andere sucht vielleicht noch händeringend nach einem Geschenk. Hier ist eines:

McDonnell: Das schoenste GeschenkPatrick McDonnell: Das schönste Geschenk. (Hoffmann und Campe) Hamburg 2006.

Der Kater Mooch möchte seinem besten Freund, dem Hund Earl, ein Geburtstagsgeschenk machen. Da dieser aber schon alles hat, kommt er auf die Idee, ihm nichts zu schenken. Das gestaltet sich aber sehr, sehr schwierig, denn wo, bitteschön, gibt es denn nichts? Das Büchlein hat wenig Text, ist aber allerliebst gezeichnet und endet überraschenderweise nicht mit dem Wort „nichts“.

[Paul]


 
 
 

11 Kommentare zu “Nichts zu lesen (1)”

  1. peter
    19. März 2008 um 20:11

    Stimmt. Nichtsdestotrotz begrüße ich die Eröffnung der Serie „Nichts zu lesen“. Ich liebe Nichts-Bücher.

  2. Anne
    20. März 2008 um 15:36

    Hallo!
    Ich finde euren Nichtsblog sehr interessant, zumal ich im Moment an einer Besonderen Lernleistung zum Thema „Nichts“ beginne zu arbeiten. Und wie das dann so ist, wenn man sich im Internet einen Überblick übers Thema verschaffen will, bin ich heir gelandet. Ich bin sehr gespannt auf weitere Nichts-Bücher.
    Vielleicht ein Buch-Tipp: Nichts (Abschied vom Sein, Ende der Angst) von Ludger Lütkehaus.
    Gruß
    Anne

  3. peter
    20. März 2008 um 16:36

    @Anne: Schön, dass es noch andere gibt, die an nichts interessiert sind. Was ist eigentlich eine „Besondere Lernleistung“?
    @Paul: Hatten wir den Lütkehaus schon?

  4. paul
    20. März 2008 um 16:40

    @Anne: Schön, dass es noch andere gibt, die an Nichts interessiert sind. Dürfte ich mal fragen, was das ist, eine „Besondere Lernleistung“?
    @Peter: Bevor du fragst: Den Lütkehaus habe ich zu Hause stehen, aus Zeitgründen aber nur angefangen querzulesen. Scheint mir ein ernstzunehmendes Werk zum Thema zu sein. Ich werde zu gegebener Zeit in dieser Rubrik davon berichten.

  5. peter
    20. März 2008 um 16:47

    Überschneidung! Überschneidung!
    @Anne: Wundere dich nicht, das passiert uns fortlaufend.

  6. Cara
    25. März 2008 um 22:51

    Lieber nichts zu lesen , als nichts zu trinken.
    Ein Freund von mir arbeitet grade an einem Buch mit dem Titel
    „Ernst und seine flachere Bedeutung“
    Das wird was!

    Rien ne va plus – wo sind die Chips?

  7. peter
    26. März 2008 um 09:18

    @Cara: Ein Buch, jaja. Davon können wir ein Lied singen. Trotzdem: Dem Freund viel Glück. Und wenn es dazu noch ein Ernstblog geben sollte – die Domain ist noch frei! (Hihi, lappt mal wieder voll ins Philosophische.)

    @Peter: Wolltest du nicht nochmal bei der Post nachfragen, wo unsere Briefe abgeblieben sind?

  8. peter
    26. März 2008 um 19:55

    Jetzt überschneide ich mich nicht nur mit Paul, sondern verwechsle ihn schon mit mir. Es ist ein Elend. Dabei bin ich noch gar nicht so alt wie er. Nicht annähernd. Also nochmal:

    @Paul: Wolltest du nicht nochmal bei der Post nachfragen, wo unsere Briefe abgeblieben sind?

  9. paul
    27. März 2008 um 08:54

    @Cara: Lass es uns wissen, wenn es das Buch gibt. Im Ernst.

    @Peter: Jetzt hast du die Anne verschreckt. Und wir wissen immer noch nicht, was eine „Besondere Lernleistung“ ist.

    PS: wg. Post: Ich dachte, Du würdest das erledigen.

  10. peter
    27. März 2008 um 17:08

    @Paul:
    „Seit wenigen Jahren besteht in den meisten deutschen Bundesländern die Möglichkeit, eine besondere Lernleistung (kurz: BLL, BeLL oder BELL) ins Abitur einzubringen. Diese besondere Lernleistung kann bestehen aus
    * einem vom Land oder Bund geförderten Wettbewerb (z.B. Jugend forscht, Bundeswettbewerb Mathematik, Bundeswettbewerb Informatik, Europäischer Wettbewerb oder Jugend musiziert)
    * einer Jahres- oder Semesterarbeit
    * den Ergebnissen eines umfassenden und evtl. fachübergreifenden Projekts oder Praktikums
    * einem Thema, für das sich der Schüler sehr stark interessiert“

    Übrigens: Seit wenigen Jahren gibt es einen Ort im Internet, der solche Fragen beantwortet. Guggsduhier.

    PS: wg. Post: Nein, du.

  11. paul
    28. März 2008 um 10:12

    Wikipedia kannte ich schon. Aber ich muss zugeben, dass ich es nicht benutze. Da kann doch jeder reinschreiben, was er will. Und wenn da jemand Quatsch reinschreibt: Woher soll ich dann wissen, ob das stimmt? Da lob ich mir meinen guten alten Brockhaus (in dem allerdings, wie ich zugeben muss, keine „BeLL“ verzeichnet ist).

    PS: Nein, du.

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