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Das ist kein CDU-Plakat, …

Das ist kein CDU-Plakat.… sondern eine plakativ-satirische Replik auf den Vorschlag von Gottfried Ludewig, RCDS-Vorsitzender und Mitglied des Bundesvorstands der CDU, das Zensuswahlrecht wieder einzuführen:

„Diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und stützen, müssen in diesem Land wieder mehr Einfluss bekommen. Die Lösung könnte ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein.“ [Quelle]

Was es dazu inhaltlich zu sagen gibt, kann an anderer Stelle nachgelesen werden.

[Peter]

Nichts gebloggt

Das hier fand ich heute in meinem Feedreader, der u.a. die Feeds von dasistdasen.de beherbergt:

dasistdasende-Feed

Unter der Überschrift „Platz für nichts“ stellt Stefan in seinem Beitrag 450 x 450 Pixel (macht genau 203.400 Pixel) Platz für nichts zur Verfügung. Kurz darauf stellt er fest, dass das Posting überhaupt nicht auftaucht. Dann wieder doch. Um endlich zu beschließen, „dieses inhaltsleere Nichts in seine reinste Form [zu] überführen“ und es wieder zu löschen. Wer dem angebenen Link folgt, findet nur noch eine lapidare Fehlermeldung und den Hinweis, dass es auch andere interessante Beiträge gibt, z.B. Jimi Hendrix in Woodstock oder ein Bild aus seiner Reihe fotografierter Kaffeetassen.

Bleibt die Frage: Wie bloggt man eigentlich Nichts? Reicht es, nichts zu bloggen, oder muss man zuerst Nichts bloggen und es anschließend löschen, oder sollte man besser Etwas bloggen, um es wieder zu löschen, damit hinterher nichts gebloggt wurde? Und: Ist gebloggtes Nichts gültig, wenn es im Feedreader noch vorhanden ist? Außerdem tun sich weitere Spezialfragen auf: Lässt sich gebloggtes Nichts anpingen oder gar trackbacken?

Auch diese Fragen werden hier nicht beantwortet.

Nichts-Zitate (4)

Das reine Sein und das reine Nichts ist also dasselbe.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Der Anfang des nichts

Die armen Kinder müssen jetzt schon im Mathematikunterricht Philosophischeslogisches leisten.

Nichtsnutze

Auch wenn ich innerlich noch koche angesichts der Frechheit, mit der gewisse Herren meinen, von den Früchten unserer Arbeit partizipieren zu können, bin ich doch vernünftig und Manns genug, mir zu überlegen, was nun zu tun ist. Als erstes, lieber Paul, das war mir sofort klar, gilt es, den Feind genau zu studieren. Und das tat ich:

Eine einfache Suche nach „Nichts“ im Blog der beiden schrägen Vögel zeigt, dass der Buch-Coup von langer Hand vorbereitet war. Schon in dem wohl lustig gemeinten Beitrag „Kid-Cuts (14)“, in dem es um die falsche oder richtige Behandlung von Kleinkindern zu gehen scheint, heißt es am Ende: „Zur Erinnerung: Noch neun Tage, dann kommt Nichts.“ Die Erinnerung bezieht sich auf einen noch älteren Beitrag, in dem einer der beiden über seine Erkältung lamentiert, und der bereits unverhohlen den Textdiebstahl ankündigt: „Nichtsdestotrotz dürft ihr euch schon mal auf den 29. Februar freuen. Da gibt’s Nichts.“

Besagter 29. Februar wird vom 22. Februar an fast täglich countdownartig beworben, worauf die Leser dieses Blogs – von Frank und juf über Ecki bis hin zu sabine und til in der Art Pawlowscher Hunde reflexartig ihrer Neugier nachgeben, um dann am 29. Februar, dem Erscheinungstag der gestohlenen Gedanken, vermutlich kreischend in die Buchhandlungen der Republik zu stürzen und damit der Profitgier der beiden Diebe ins Messer zu laufen.

Die eigentliche Ankündigung des verruchten Druckwerks verrät noch mehr über die Motive der Verbrecher. Während sie das Buch damit begründen, dass Peter und Paul (das sind wir!) „gar nichts davon wissen, dass ihr Briefwechsel Literatur wurde“, kündigen sie ihr nächstes räuberisches Ziel schon vorab an: das Nichtsblog selbst!

Aber jetzt sind wir gewarnt.

[Peter]

PS @Paul: Was hältst Du davon, wenn wir uns über Pfingsten träfen, um das Problem unter vier Augen zu besprechen?

Nichts zu fassen

Bevor das mit der Überschneiderei jetzt ewig weitergeht, will ich mal ganz schnell folgendes loswerden.

Ganz offensichtlich hat jemand unseren Briefwechsel gefunden und veröffentlicht. Die beiden Schurken Brenner und Eder geben sich nicht einmal Mühe, dies zu leugnen, sondern tun sogar so, als hätten sie uns erfunden. Auf ihrer eigenen Webseite (namens Dia-Blog, so etwas Albernes!) machen sie unverhohlen Werbung für das Buch, behaupten dort u.a., ich sei „fahrig und leicht zu begeistern“, während Paul als „krittelig“ charakterisiert wird (naja, da ist was dran), und verlinken uns sogar in ihrer Blogroll.

Jetzt frage ich unsere geneigten Leser:

Ist das zu fassen?
Sind die noch bei Trost?
Muss man sich das gefallen lassen?
Und: Was würdet ihr an unserer Stelle tun?

Zutiefst erschüttert:

[Peter]

Fast nichts erhalten

PAUL!

Das Buch ist da. Bei dir auch? Wir müssen etwas unternehmen!

Peter

Nichtsblogs (3)

Dazu muss man nicht viel sagen, oder?

Nichtsblog 3

Kurz: Ein Nichtsblog, das seinen Namen wahrlich verdient.

[Peter]

Fast nichts gefunden

Das, mein lieber Paul, wird dich umhauen.

1. Mai ist mein Städtetag. Ungeachtet aller Maispaziergänger, Demonstr- oder Krawallanten nehme ich mir an diesem Tag Zeit für eine neue Stadt. Reise gerne am Vorabend an, um als gut gelaunter Beobachter hier und dort das Aufrichten eines Maibaumes zu verfolgen, frauenbewegten Hexen auf dem Weg zur Walpurgisnacht gewandt auszuweichen und gelegentlich sogar einen ausgelassenen Tanz in den Mai zu goutieren. Obgleich es hierbei oft spät wird, stehe ich stets früh auf und beginne den Tag mit einem Käffchen in einem Cäffchen.

So auch in diesem Jahr, in dem die Wahl auf ein beschauliches schwäbisches Städtchen gefallen war, das mit pittoresken Fachwerkhäuschen sowie einem richtigen Schloss versehen ist und sogar eine Universität sein eigen nennt. Meinen Morgenkaffee nahm ich am schmucken Marktplatz ein. Das ganze Städtchen schien noch in einer Art Dornröschenschlaf zu liegen, als ich mich auf den Erkundungsweg begab, wie immer begleitet von meiner treuen Kamera.

Unweit des Marktplatzes entdeckte ich eine Buchhandlung, der ich ein interessantes Motiv entlocken wollte. Zwar sieht jede Fußgängerzone in Deutschland demnächst gleich aus mit ihren Kaufhöfen, H und Ms, Saturns, Schleckers und immergleichen Handyläden, unterscheiden tun sich aber noch die Buchhandlungen, wenngleich nur in Details. Genau die faszinieren mich. Im vorliegenden Fall gefiel mir die Mischung aus universitären (ein Aufsteller „Kunst + Wissen“), bildungsbürgerlichen (ein Plakat „Lesen heißt träumen“) und regionalen (ein Buch „Schwäbische Alb“) Inhalten:

Fast nichts 1


Nichtsdestotrotz wird man in jeder Buchhandlungauslage mindestens einen aktuell diskutierten deutschen und einen viel gelesenen amerikanischen Autor finden. Ich war neugierig, wer es hier sein würde und tippte auf Martin Walser und Paul Auster, fand aber die Günter Grasssche Zwiebelautobiographie und T.C. Boyles Gehörlosenroman.

Fast nichts 2


„Auch gut“, dachte ich und wollte schon weitergehen, als mein Blick auf das Buch neben T.C. Boyle fiel. Es trug den Titel Fast nichts über das Nichts. Auf dem Cover war eine altertümliche Schreibmaschine abgebildet, in der ein Blatt Papier eingespannt war, auf dem – wohl als eine Art Untertitel – die Worte Ein Scheitern in Briefen zu lesen waren.

Fast nichts 3


„Ein neues Nichts-Buch!“, jubilierte ich, denn das verhieß Stoff für dieses Blog, und betrat flugs die Buchhandlung, um das Kleinod zu erstehen. „Wollte betreten“, sollte ich sagen, und ihr müsst euch den akustischen Teil des Zusammenpralls von Hirnschale und Panzerglas dazudenken, denn selbstverständlich war der Laden feiertagshalber geschlossen.

Gehirnerschüttert, aber dennoch wild entschlossen suchte ich das nächstgelegene Internetcafé auf und machte mich auf die Suche nach dem Büchlein. Die nächstbeste Suchmaschine brachte mich auf die Internetseite eines „MV-Verlags“, von dem ich noch nie etwas gehört hatte, der aber offensichtlich das Buch in einer Reihe namens „Octopus“ vertreibt. Und musste dort folgendes lesen:

Octopus

Und jetzt muss ich mal folgendes anmerken:
Dass jemand ein Buch über Nichts schreibt: In Ordnung.
Dass die Protagonisten Peter und Paul heißen: Denkbar.
Dass dazu der Modus eines Briefwechselns gewählt wird: Ungewöhnlich.
Dass eine Frau Netzinger darin vorkommt. DAS KANN KEIN ZUFALL SEIN!

Ich werde das Buch bestellen. Und sollte sich herausstellen, dass darin UNSER Briefwechsel abgedruckt ist, dann werde ich den Herren Brenner und Eder aber sowas von heimleuchten, das hat die Welt noch nicht gesehen!

Geschockt und gegebenenfalls auch heftig erbost:

[Peter]

Nichts-Zitate (2)

Lieber will noch der Mensch das Nichts wollen als nicht wollen …

Friedrich Nietzsche

Nichts als Punk

Der KFCOb der Sommer des Jahres 1981 besonders heiß war, weiß ich nicht. Aber der Tag, an dem ich im örtlichen Plattenladen* meine erste Punkscheibe erstand, der war heiß. Da ich noch anderes in der Stadt vorhatte, deponierte ich das neu erworbene Stück in meinem Auto. Das Ergebnis war eine Mischung aus physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten und sah von der Seite betrachtet aus wie eine schwarze freak wave (für dich, Paul: ein Kaventsmann). Das faszierende daran aber war: Sofern man es geschafft hatte, den Tonabnehmer ohne Unfall in einem Wellental aufzusetzen, lief die Platte trotzdem ohne Murren und Jaulen rund. Und brachte so schöne Lieder wie „Für Elli“ (Beethoven drehte sich bei jedem Abspielen im Grab rum) oder „U-Haft“ („letzte nacht hatten wir das labern satt, wir wollten ein auto klauen, um damit abzuhauen. die bullen sind gekommen und haben uns festgenommen“) in den Gehörgang.

Die Band kam aus Düsseldorf, hieß KFC und zeichnete sich nach eigenen Angaben dadurch aus, dass sie die „Band mit den kürzesten Schwänzen“ sei. KFC stand im übrigen weder für ein Franchise-Systemgastronomie-Unternehmen noch für einen Krefelder Fußballclub, sondern war eine Abkürzung für „Kriminalitätsförderungsclub“ – nicht ganz zu Unrecht: Der KFC hielt den größeren Teil der damaligen Punkszene für dekadent und verkopft und gab sich daher betont prollig, erging sich in Alkoholexzessen und liebte Schlägereien im Konzertpublikum.

Gründungsmitglied und Sänger Trini Trimpop wurde später als Drummer und Manager der Toten Hosen bekannt, während Drummer Fritz Fotze (bürgerlich: Tobias Brink) und Gitarrist Micki Matschkopf (bürgerlich: Michael Clauss) nach ihrem Ausstieg beim KFC eine neue Band gründeten. Ihr Name: Nichts.

Nichts: TangoNichts: MadeNichts: Jenseits


[Peter]

* Für die jüngeren unter uns: Damals hießen CDs noch „Schallplatte“, waren aus einem schwarzen Kunststoff namens „Vinyl“ und verbogen sich jämmerlich, wenn man sie zu lange in der Sonne ließ. Musik klaute man damals, indem man diese Platten auf einem so genannten Plattenspieler abspielte und gleichzeitig das Ergebnis mit einem Kassettenrecorder** aufnahm.

** Für die jüngeren unter uns: Kassettenrecorder … ach was, vergiss es!

*** Literaturempfehlung: „Verschwende Deine Jugend“ von Jürgen Teipel. Der „Doku-Roman“ erzählt die Geschichte des deutschen Punk und New Wave aus Sicht der Beteiligten und ausschließlich per Interview-Zitat.

Nichts, was es nicht gibt (1)

Da erkennt man ja gar nix!Was es nicht alles gibt! Bin ich doch auf einem meiner Streifzüge durchs Internet hier gelandet. Das ist gleich ein doppelter Nichtsbezug! Einmal erkennt man ja als Laie erfahrungsgemäß auf Ultraschallbildern rein gar nichts. Das sieht meist aus wie ein verunglückter Nachtisch oder eine unheilvolle Wolkenformation. Andererseits wird damit ein Spruch meines äußerst abgebrühten Opas (Gott hab ihn selig) wieder sehr sinnfällig: „Nichts, was es nicht gibt“, sagte der immer, wenn etwa ein besonders großer Traktor an ihm vorbeifuhr. Oder ein Maisblitz, der gleich zwei Reihen auf einmal absäbelt. Das ist jetzt sehr agrarisch gedacht. Er war halt Landwirt. Aber lässt sich ja heute auf alles übertragen. Hier also: Sündhaft teure auf Leinwand gezogene Bildchen (29 Euro für 15×12 Zentimeter), auf denen in absurder Farbgebung in zwölf Tönen, mit so fantasievollen Namen wie „Frühling“ oder „Lolli“ (im Bild), nichts erkennbares abgebildet ist.

[Peter]

Nobody for president

Zugegeben, das gehört nicht hierher, weil es nicht um nichts, sondern um niemand geht. Trotzdem:

Vote for Nobody


[via dasistdasen.de via trufx]

[Peter]

Nichts zu hören

nichtshörenDie Plakatwände in Berlingen! Es ist die Hölle! Wirklich fast aus dem Nichts kommt doch jetzt etwas, von dem man denkt, dass sich kein Schwein mehr dafür interessiert: Die drei ??? mit dem tönenden Hörspiel: „Spur ins Nichts“. Natürlich wieder marktschreierisch überall hingekleistert. Das ist doch dermaßen alter Kram, dass selbst du, lieber Paul, das noch aus der Kinderstube kennen dürftest. Und jetzt haben die die Sprecher-Mumien nochmals reanimiert, in ein Studio gezerrt und sie drei neue Hörspiele dieser jugendlichen Schlaumeier-Detektive aufsprechen lassen. Und natürlich führt diese Spur wieder nicht ins Nichts, sondern endet irgendwo. So wie jede Spur. Und dieser Titel wird ja überhaupt überall und völlig inflationär verwendet. So hier bei Starsky & Hutch, oder hier von dir selbst angezettelt , oder wie die erste Folge (also die nach dem Piloten) von „Twin Peaks“. Also wieder nichts Substanzielles zum Nichts. Vielleicht ist es dann ja doch gut, dass unsere Briefe verschollen sind.

[Peter]

PS: Warum meldest du dich eigentlich seit Tagen nicht mehr?

Über nichts abstimmen

In unserem sonst so ruhigen Bloggersdorfer Stadtviertel ist heute ein Kommen und Gehen, wie ich es noch nicht erlebt habe. Zuerst dachte ich, Simon zieht aus und hätte Unmengen von Umzugslastern bestellt. Aber das Gegenteil ist der Fall. Er hat nebenan ein neues Blog aufgemacht, bei dem jeder, der vorbeikommt, über alle mögliche Thesen abstimmen kann. Und – noch besser! – jeder darf auch selbst Thesen aufstellen, über die dann die anderen abstimmen. Seither geht’s die Straße rauf und runter, runter und rauf. Einige stoßen vor Begeisterung spitze Schreie aus. Andere kleben mit ihren Nasen am Blogscheibenfenster, mit dem Finger auf der F5-Taste und stimmen über alles ab, was frisch reinkommt. Und Luzie ist außer Rand und Band.

Leider sind die Thesen, in denen es um Nichts geht, (bisher) nicht dazu geeignet, unser Anliegen voranzutreiben. Daher dachte ich mir, ich geh mal rüber, stelle selber eine Nichts-These auf und schaue, was passiert. Nach 10 Sekunden sieht die Abstimmung so aus (ich verrate jetzt nicht, wofür ich gestimmt habe):

behaupte es 1

Zwei Minuten später steht das Patt immer noch:

behaupte es 2

Dann tut sich lange Zeit nichts, bevor sich die Waage langsam zum „Nein“ neigt:

behaupte es 3

Aber jetzt muss ich leider ins Bett. Morgen mehr.

[Peter]

Nichts zu tun

To-Do-Liste


[via dasistdasen.de via jamade]

Liste 7: Was nichts bedeutet

Nach langem und intensivem Nachdenken, ist mir die siebte Liste wieder in den Sinn getreten. Ich glaube zwar nicht, dass sie vollständig ist, aber unsere fleißigen Leserinnen und Leser können ja dazu beitragen, ihr den letzten Schliff zu geben. Diese Liste ging etwa so:

Was nichts bedeutet:
1. Ein Silvester-Vorsatz fürs neue Jahr
2. Ein Hund, der bellt
3. Ein Regierungsversprechen
4. Eine einsame Schwalbe
5. Eine schwarze Katze von links
6. Ein 0:0 zur Halbzeit
7. Ein Kostenvoranschlag der Autowerkstatt

Mindestens drei sollten wir doch noch zusammen kriegen!

[Paul]

Niemandsland

NiemandslandSollte das Nichts lokalisierbar sein, dann am ehesten im Niemandsland. Niemandsland ist – wie der Name sagt – Land, das niemandem gehört, von niemandem besiedelt wurde oder niemanden interessiert. Manche Grenzstreifen werden als Niemandsland bezeichnet.

Da der Mensch allgemein sehr besitzergreifend ist, gibt es nicht mehr sehr viel Niemandsland auf unserem Planeten. Umso spektakulärer die Entdeckung einer recht weit verbreiteten deutschen Zeitung, die ein riesiges Niemandsland mitten in Europa ausmachte. Näheres dazu weiß das Bildblog.

[Peter]

Mogelpackung (2)

Etwas statt NichtsSicher ist dir noch diese unsägliche Plakatwand von neulich erinnerlich, von der du dich so schlecht losreißen konntest. Was glaubst du, wie überrascht ich war, als gestern im beschaulichen Berlingen etwas ganz ähnliches gefunden habe. Und stell dir vor, wie ich gelacht habe, als ich feststellen musste: Diese Trottel haben sich verdruckt! Tausende Male wahrscheinlich. Statt „City Berlingen“ (wie unser schönes Stadtmagazin heißt), haben sie „Zitty Berlin“ geschrieben. Ha ha. Diese Deppen. Da wird jemand satt abgewatscht werden. Aber im Gegensatz zu deinem Fund hat das hier nichts mit dem Nichts zu tun, weil es hier ja etwas zu lesen gibt, auch wenn man es nicht lesen kann, weil es so kleingedruckt ist.

[Peter]

Nichts gesucht …

nichtsausriss

Schlage ich doch gestern nichtsahnend unser schönes Berlinger Stadtmagazin auf und finde obenstehende Anzeige. Hast du die aufgegeben? Das kann eigentlich nur ein Scherz sein, denn wieso sollte sich jemand aus dem lieblichen Berlingen mit jemand aus diesem finsteren Dorf Kreuzberg (ich sage nur: Kirchen!) abgeben wollen. Nicht dass dieser kleine Flecken Marienfelde (auch hier: Nichts als Kirchen und Grotten!) besser gewesen wäre. Soll ich mich da melden, vielleicht bekommen wir dadurch neue Impulse für unsere verschwundenen Briefe. Hast du da überhaupt etwas neues rausbekommen?

[Peter]