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Weltweit nichts (1)

Nenio
La esprimo nenio troviĝas kaj en la ĉiutaga lingvaĵo, kaj kiel abstrakta koncepto en la filozofio. Kiam nenio estas uzata en la ĉiutaga lingvaĵo, ĝi estas uzata kiel pronomo por nei la ekziston de io (ekz-e „nenio estas sur la tablo“ neas la ekziston de surtablaj aĵoj). En la filozofio, oni ankaŭ kelkfoje uzas nenio kvazaŭ substantivo (la nenio). Multaj filozofoj pensadis pri tio, ĉu la nenio estas pensebla.

Das war Esperanto.

[Peter]

Japanisch ist nichts – für uns

Selbst wenn wir es lernen wollten: Wir würden schon bei den Schriftzeichen stolpern. Da sind wir überaus froh, in musetrix eine fleißige japanische Mitarbeiterin zu haben, die uns die allernötigsten Grundbegriffe ins Hirn hämmert:

Japanisch ist nichts


Nichts wird also „mu“ ausgesprochen, bedeutet „nichts“ und lässt sich etwa so darstellen (die miese Qualität geht auf meine Kappe):

mu


Für mich sieht das ein bisschen aus wie ein Gefängnis auf Rädern, was ja irgendwie passt: Das Nichts hält uns gefangen, aber auch in Bewegung. Andere Deutungen? Ab in die Kommentare!

Musetrix zeigt uns abschließend einige Anwendungsbeispiele, mit denen wir in der ersten Japanischstunde naturgemäß nichts anfangen können, die wir aber einfach mal glauben.

Thank you, musetrix!

[Peter]

Liste 5: Nichts wie Werbung

Wir hatten ja diese Liste mit Werbesprüchen, die mit „Nichts“ beginnen. Ich meine mich zu erinnern, dass es sich um folgende zehn gehandelt hat:

Werbespruch (Produkt, Branche, erste Nennung)

1. Nichts bewegt Sie wie ein Citroen. (Citroen, Automobile, 2000)
2. Nichts bringt schöner in Fahrt. (VW-Porsche 914, Automobile, 1974)
3. Nichts für unschuldig. (Passionata, Bekleidung, 2005)
4. Nichts geht über Bärenmarke, Bärenmarke zum Kaffee. (Bärenmarke, Getränke, 1961)
5. Nichts hält länger. (Gold-Zack, Bekleidung, 1968)
6. Nichts ist spannender als die Wirtschaft. Woche für Woche. (Wirtschaftswoche, Medien, 2001)
7. Nichts ist unmöglich. (Toyota, Automobile, 1985)
8. Nichts kann ihr das Wasser reichen. (Bad Vilbeler Urquelle, Getränke, 2004)
9. Nichts macht frischer als der Frischmacher von 8×4. (8×4, Kosmetik, 1973)
10. Nichts reinigt besser als Alkohol-Zahncreme. Duro 35 ist die einzige Alkohol-Zahncreme. (Duro 35, Kosmetik, 1964)

Das sind – wie ich finde – die bemerkenswertesten aus einer Unzahl von Nichts-Slogans. Und täglich kommen neue hinzu (Chiquita: „Frische Früchte und sonst nichts!“ (2007), JoP Handel und Marketing: „Kann nichts gibt’s nicht.“. Wenn auch nicht unbedingt bessere.

[Peter]

Familie Nichts (1)

Wir hatten uns ja schon intensiv mit der Familie Nichts beschäftigt und festgestellt, dass das Zentrum der Nichtse in der Gegend um Wuppertal liegen müsste. Die Bestätigung liefert das folgende Mash-Up aus Telefonbuch und Deutschlandkarte.

Absolute geographische Verteilung des Namens „Nichts“ in Deutschland laut verwandt.de:

Nichtsnamenkarte


[Peter]
(der nochmal kurz da war, jetzt aber wieder weg ist)

Weg

Bin ein paar Tage weg. Pause meinerseits.

[Peter]

Heisa Paul!

Ich war ein paar Tage weg und hatte kein Internet, daher finde ich dich erst heute in unserem jetzt gemeinsamen Blog.

Ich frage dich gar nicht groß, wo du die ganze Zeit warst und wie’s dir geht und was man halt so in Briefen fragt – von Briefen habe ich nämlich die Schnauze voll. Ich dachte die ganze Zeit, du hast unsere wertvollen Briefe aufbewahrt und nun …

Sei’s drum. Wir haben uns und unser Nichts-Projekt wieder. Und anscheinend hast du dich hier schon prima zurechtgefunden. Cool, nicht?

Aber das beste kommt erst: Wir haben schon eine erste Reaktion auf unser Blog. Aus Japan. Kuck mal ein paar Beiträge weiter unten. Oder direkt in diesem japanischen Blog, wo wir sogar auf der Blogroll stehen. Ha!

Die japanische Dame, die „erforscht“ hat, dass unser Blog auf Deutsch geschrieben wird (ich wusste nicht mal, dass es sich um Japanisch handelt), fragt sich: „Wird Atmosphäre von einem Bild übertragen?“ Das frage ich mich auch, denke aber ebenfalls: „Wenn ich übertragen werde, bin ich froh.“

Nachdem die Verlinkerei jetzt hin und her geht, erscheint es sinnvoll, die Sprache zu wechseln, denn die (noch) namenlose Dame schreibt: „Ich verstehe Deutsch nicht.Mir tut es leid.(;;)←Dies ist der Fleck, der weint.“ Das wollen wir doch nicht! Darum schreibe ich jetzt mal auf Englisch zurück. Falls ich den Kommentarknopf finde.

Nochmal: Heisa! Schön, dass wir uns wieder gefunden haben!

Dein Peter

PS: Wer hat sie denn nun, unsere Briefe? Irgendwo müssen sie doch gelandet sein!

Nichtsblogs (2)

Huch, schon ist ein Jahr um. Zeit, sich mal wieder ein Nichtsblog vorzuknöpfen.

Das Onezblog kommt zwar schön nichtsig daher. Schrift schwarz auf weiß, Links blau auf weiß, keine Bilder, kein Grafikschnickschnack – nichts. Aber dass es „einfach nichts zu sehen“ gäbe, stimmt natürlich nicht. Bitte: Selber gucken.

Nichtsblog 2


PS: Paul, bist du irgendwo da draußen?

[Peter]

Liste 3: Nichts mit Musik

Auch an diese Liste kann ich mich noch gut erinnern. Sie stammt erstaunlicherweise von dir, Paul. Sie könnte problemlos ins Unendliche erweitert werden. Vielleicht sollten wir uns mal an eine Liste von Musiktitel wagen, die wirklich nur „Nichts“ heißen.

1. „Nothing ain’t worth nothing, but it’s free“ (Kris Kristofferson & Fred Foster in „Me and Bobby McGee“)
2. „Nothing is real“ (The Beatles in „Strawberry Fields“)
3. „Where’s your crown, King Nothing?“ (Metallica in „King Nothing“)
4. „Unter dem Schottenrock ist gar nichts, da ist nichts und da war nichts“ (Nico Haak in „Unter dem Schottenrock ist gar nichts“
5. „Du siehst wirklich in nichts einen Sinn“ (Udo Jürgens in „Ist das nichts?“)
6. „Without you I’m nothing“ (Placebo in „Without you I’m nothing“)
7. „Is there nothing at all, that I can do to turn your heart“ (Santana in „Nothing at all“)
8. „Money for nothing and your chicks for free“ (Dire Straits in „Money for nothing“)
9. „Du musst entweder alles oder nichts geben“ (Bruce Springsteen in „All or nothing“)
10. „Nach dir kommt nichts, unsern ersten Tag verfluch ich“ (Tokio Hotel in „Nach dir kommt nichts“)

[Peter]

Nichtsblogs (1)

Es wäre vermessen, zu glauben, dieses Blog sei das einzige, das sich um Nichts kümmert. Aber wo sind all die anderen? Womit beschäftigen sie sich außer Nichts? Wer betreibt sie und warum?

Ein Blick in eine beliebige Suchmaschine fördert schnell Erstaunliches zu Tage: Es gibt Nichtsblogs, die unsereins nicht lesen kann. Beziehungsweise, bei denen unsereins nur Nichts lesen kann. Oder was soll man dazu sonst sagen?

Nichtsblog 1


[Peter]

[Update 22.2.2008]:
Huch, das Titelbild des Blogs wurde geändert und zeigt nun zwei Katzen samt Beschriftung „Eile mit Weile“.]

[Update 25.2.2008]:
Huch, auf dem Titelbild sind jetzt immer noch die zwei Katzen, die Beschriftung lautet jetzt aber wieder „nichts“. Außerdem hat die japanische Dame, der das Blog gehört, offensichtlich ein paar Worte an uns gerichtet. Jetzt würde ich gerne antworten, kann aber leider weder Japanisch, noch den Kommentarknopf finden.

Liste 2: Weshalb Silvester nichts taugt

1. Nichts passt zusammen: Pyromanische Kindsköpfe treffen weinerliche Weltuntergänger.
2. Nichts ändert sich: Am Neujahrstag wachst Du mit dem Kater des Vorjahres auf. Im schlimmsten Fall mit derselben Frau
3. Nichts macht Spaß: Sekt? Bäh! Bleigießen? Schwachsinn! Fondue? Fett und ähnlich kreativ wie eine Teestube Ende der Siebziger.
4. Nichts Sinnvolles: Der Zeitsprung in ein nächstes Jahr ist 1. willkürlich festgelegt, 2. anderswo eine Stunde früher oder dreizehn später und wird 3. von kaum jemand kapiert (vgl. angebliche Jahrtausendwende“!).
5. Nichts Schönes: Jedes Jahrmarktsfeuerwerk ist besser. Jede Themenparty gehaltvoller.

[Peter]

Enzyklopädien (1)

Wer alles über Nichts wissen will, schaut wo nach? Richtig: Im Lexikon! Aber weil man nicht alles glauben soll, was im Netz steht, ist es sicher sinnvoll, in mehr als eine Enzyklopädie zu schauen. Beginnen wir einfach mal mit der Kamelopedia, einem Hort sicherer Information.

Die Kamelopedia weiß fast alles über Nichts. Zum Beispiel über die Nichts-Forschung („Adalbert Eisbein entdeckte, dass Nichts schneller ist als Licht und neuere Forschung am MIT zeigte, daß das Nichts bodenlos ist. „), das Aussehen von Nichts („Nichts sieht aus wie Milch. Doch bei Vollmond verändert Nichts sein Äußeres und nimmt die Farbe von Nebel an.“) oder auch sein Vorkommen („Es gibt Nichts auch in flüssiger, meist alkoholischer, Form. In dieser Form ist Nichts bereits brennbar, da es 65% erreicht hat.“).

Mehr darüber gibt es vor Ort.

[Peter]

Liste 1: Bescheuerte Bücher mit „Nichts“ im Titel

Am besten beginne ich mit der Liste, an die ich mich noch am besten erinnern kann. Vielleicht, weil sie nicht besonders lang ist.

1. Wilfried Kähler: Nichts
2. Verliebt in Berlin, Bd. 1: Nichts wie weg!
3. Tony Buzan: Nichts vergessen!
4. Andreas C. Jahn: Das gewisse Nichts
5. Wilfried Kähler: Im Abgrund des Nichts.

Das war eine der ersten Listen. Ist zwar ausbaufähig, aber wer soll all die bescheuerten Bücher lesen? Besser wäre vielleicht eine Liste mit guten Nichts-Büchern. Gibt’s die überhaupt?

[Peter]

Mein lieber Paul!

Wahrscheinlich weißt du genausowenig wie ich, wie und warum wir uns eigentlich verloren haben. Aber wenn du das liest, hast du mich gefunden. Und das ist toll! Hoffentlich hast du meinen Packen mit unseren Briefen noch erhalten. Falls nicht (und manches spricht leider dafür), können wir das Buchprojekt wohl in den Wind schreiben.

Andererseits: Spricht, da du mich nun gefunden hast, irgend etwas dagegen, einfach wieder von vorne anzufangen – diesmal aber in Blogform? Weil du mittlerweile zu Verstand und anscheinend auch zu einem Computer gekommen bist, können wir das gemeinsam betreiben. Ohne Postadresse, ohne Zeitverluste und mit ganz anderen Möglichkeiten. Ich sage nur: Bebilderung! Verlinkung! Platz ohne Ende!

Wie du hier reinkommst? Ganz einfach: Der Benutzername ist „nichts“, das Passwort ebenfalls. Ist das nicht genial? Da kommt doch nie jemand drauf!

Bis (hoffentlich) bald,
dein Peter,
dessen Suche nach F.N. bislang noch nicht von Erfolg gekrönt war, der aber die phänomenale Neujahrs-Idee hatte, wenigstens dich mithilfe des weltweiten Netzes zu finden.