Fast nichts machen

Jens Risch verbringt seit 17 Jahren seine Tage damit, Knoten in hauchdünne Seidenfäden zu knüpfen – und sagt, er könne glücklicher nicht sein. Krautreporterin Esther Göbel hat ihn besucht.

„Es ist nicht möglich, nichts zu machen – aber je weniger ich mache, also je näher ich am Nichts bin, desto näher komme ich an die eigentlich wichtigen Sachen heran. Nicht das Viele ist für mich spannend, sondern die Konzentration auf das Wenige.“

Man kann Jens Risch auch beim Knoten zusehen. Und was dabei entsteht.

Es ist nicht Nichts.

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[Peter]

„Macht nichts“

fordert Björn Kern in der ZEIT online, denn „Nichtstun ist friedlich und umweltverträglich“. „Die größten volkswirtschaftlichen Kosten entstehen nicht durch Nichtstun, sondern durch Arbeit.“ Allerdings muss man wissen: „Nichtstun ist eine Aufgabe fürs ganze Leben.“

Björn Kern hat sich nicht ganz an seine Lebensmaxime gehalten, sondern ein Buch geschrieben:

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MIR NICHTS – DIR NICHTS

Das Kinder Ensemble Marabu in Bonn hat sich gemeinsam mit den Theaterpädagoginnen Birgit Günster und Kristin Grün auf die Suche nach dem „Nichts“ begeben. „Wir haben nach Nichts gefragt, gemeinsam über Nichts philosophiert, überraschende Momente des Nichts in unserem Alltag entdeckt und mir Nichts, dir Nichts ein Theaterstück daraus gemacht.“

Der Bonner General-Anzeiger ist begeistert:

[Paul]

Danke für den Hinweis an Jörg Heinzelmann!

Schon wieder Nichts gehört

Das neue Album des jungen Songwriters Hannes Wittmer alias Spaceman Spiff trägt den schönen Titel „endlich nichts“, enthält neben anderen die Lieder „Der Tag an dem ich nicht verrückt wurde“ und „Nichtgeschwindigkeit“ und ist auch sonst nicht zu verachten.

Spaceman Spiff singt zwar gern über Nord-, aber manchmal auch in Süddeutschland, und aus bester Erfahrung sei allen Lesern nahe gelegt, die Gelegenheit eines Konzertbesuchs nicht zu verpassen!
[Paul]