Nichts-Lyrik (Nr. 4)

Hochverehrtes Publikum!
Soeben fiel ein Eimer um,
ein Eimer sondergleichen:
Im Eimer war das blanke Nichts,
das freut sich nun des Tageslichts
und kreischt zum Seinerweichen.
Robert Gernhardt, Jahr unbekannt

Zu Robert Gernhardts komischen Gedichten sage ich nichts. Das kann er selber besser.

[Paul]


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6 Responses to “Nichts-Lyrik (Nr. 4)”

  1. Gravatar of peter peter
    28. Januar 2009 at 13:42

    Frag doch unsere Leserinnen und Leser, von wann das Gedicht stammt. Irgendjemand wird’s wohl wissen.

  2. Gravatar of paul paul
    28. Januar 2009 at 13:45

    Hiermit frage ich unsere Leserinnen und Leser, von wann das Gedicht stammt. Irgendjemand wird’s wohl wissen.

  3. Gravatar of weltdeswissens weltdeswissens
    29. Januar 2009 at 15:02

    Ach, Robert Gernhardt. Er fehlt.

  4. Gravatar of weltdeswissens weltdeswissens
    30. Januar 2009 at 15:50

    Hier wieder ein Nichts-Lyrik-Tip, wenn auch mit etwas zuviel Nicht-Nichts:

    Robert Frost:

    Nature’s first green is gold,
    Her hardest hue to hold.
    Her early leaf’s a flower;
    But only so an hour.
    Then leaf subsides to leaf.
    So Eden sank to grief,
    So dawn goes down to day.
    Nothing gold can stay.

  5. Gravatar of peter peter
    2. Februar 2009 at 09:44

    Grad wollte ich fragen, wo du das alles ausgräbst. Aber die „Welt des Wissens“ fragt man sowas besser nicht.

  6. Gravatar of Torben Torben
    17. Februar 2009 at 19:11

    Mir gefallen die komischen Gedichte von Robert Gernhardt.

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