Nichts-Zitate (20)

Als ich zu mir kam, war es immer noch dunkel. Ich versuchte zu riechen, aber ich roch nichts. Ich versuchte zu hören, aber ich hörte nichts. Ich versuchte mit der Hand um mich herum zu tasten, aber ich tastete nichts. Ich war verloren. Von einem schwarzen Loch verschluckt oder in der Schriftstellerhölle gelandet. So sah es da also aus. Nach nichts. Nach dem absoluten Nichts. Keine Gedanken, keine Erinnerung, keine Inspiration. Einfach nichts.

Wolfgang Kirschner: Hölderlins Hund

[Paul]


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