Nichts, was es nicht gibt (1)

Da erkennt man ja gar nix!Was es nicht alles gibt! Bin ich doch auf einem meiner Streifzüge durchs Internet hier gelandet. Das ist gleich ein doppelter Nichtsbezug! Einmal erkennt man ja als Laie erfahrungsgemäß auf Ultraschallbildern rein gar nichts. Das sieht meist aus wie ein verunglückter Nachtisch oder eine unheilvolle Wolkenformation. Andererseits wird damit ein Spruch meines äußerst abgebrühten Opas (Gott hab ihn selig) wieder sehr sinnfällig: „Nichts, was es nicht gibt“, sagte der immer, wenn etwa ein besonders großer Traktor an ihm vorbeifuhr. Oder ein Maisblitz, der gleich zwei Reihen auf einmal absäbelt. Das ist jetzt sehr agrarisch gedacht. Er war halt Landwirt. Aber lässt sich ja heute auf alles übertragen. Hier also: Sündhaft teure auf Leinwand gezogene Bildchen (29 Euro für 15×12 Zentimeter), auf denen in absurder Farbgebung in zwölf Tönen, mit so fantasievollen Namen wie „Frühling“ oder „Lolli“ (im Bild), nichts erkennbares abgebildet ist.

[Peter]


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4 Responses to “Nichts, was es nicht gibt (1)”

  1. Gravatar of paul paul
    24. April 2008 at 12:56

    Was heißt hier „erfahrungsgemäß“? Ich habe damit keinerlei Erfahrungen. Wo hast du denn dein Wissen her?

  2. Gravatar of Sascha Sascha
    24. April 2008 at 15:36

    Also ich sie im dunklen Bereich, in dem etwas Helles ist, ein Kind. Auf einem sogar zwei, auf einem anderen ist es schwieriger. Es wird wahrscheinlich auch ein Kind sein.
    Mir sieht es so aus, als währe der Kopf unten und der Arm (schätze ich) ist dieses Lange Ding ober halb des vermuteten Kopfs. Es ist wohl ein größeres Kind, vielleicht vor der Geburt? Um zu sehen ob die Nabelschnur richtig liegt. Die Nabelschnur ist wahrscheinlich dieser andere Knubbel. Schätze ich.

    Woher Peter seine Erfahrung hat, naja. Frag ihn lieber wieviel Geld er pro Monat zur Verfühung hat. Das ist weniger auffällig.

  3. Gravatar of peter peter
    24. April 2008 at 15:55

    Erfahrung … naja. Zumindest Erfahrung im Fremdschämen. Jeder kennt doch diese peinlichen Jungväter, die ihren Geldbeutel zuerst mit Ultraschallbildchen und später mit Babybildchen gefüllt haben, die sie jedem zeigen, der sie sehen will – vor allem aber allen, die sie nicht sehen wollen. Es ist so dermaßen peinlich, dass allein die Vorstellung, selber so zu werden, locker für eine Sterilisierung ausreicht.

  4. Gravatar of Sascha Sascha
    27. April 2008 at 20:25

    Na dann.
    Aber ich nicht!

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