Wo ein Loch ist, ist nichts.
Denkt man. Aber unser Kollege* Stephan Us macht mehr draus: Er schaut rein. Seit 2013. Warum?
Löcher sind die Eingänge zu anderen Systemen. Immer, wenn ich auf meinen Reisen an einem Loch vorbeikomme (…) tauche ich meinen Kopf in dieses Nichts.
Ich finde das nachahmenswert. Bitte schickt Bilder, die wir hier sammeln können.
* Stephan Us archiviert seit vielen Jahren Nichts. Wie wir. Aber er schon länger. Weshalb er auf unserem Buch „Fast nichts über das Nichts“ aus dem Nichts auf dem Klappentext erschien. Und auch bei der zugehörigen Buchvorstellung performierte. Das war nicht nichts.

Die Apnoetaucherin Anna von Boettiger muss es ja wissen: Sie hat sich unter einem gefrorenen Fjord in Grönland bei den Eisbergen rumgetummelt, ist atemlos durch die Nacht tiefer Sinklöcher im mexikanischen Urwald getaucht und musste sich selbst bei den Inuit-Jägern in der Arktis mit dem schrecklichen Gedanken anfreunden: DAUERND ist da irgendwas. Welt. Leben. Dinge. Gedanken. Zeug. Es ist zum Haareraufen.











Im spanischen Original „Nada“, im englischen Untertitel „Nothing“ heißt die fünfteilige argentinische Miniserie, die derzeit auf Disney Plus für gepflegte Heiterkeit sorgt. Der Sender trailert das so:
